Auf den Straßen der Freiheit? Frauen in Iran

Datum
Ort Überseemuseum Bremen, Bahnhofsplatz 13, 28195 Bremen

Auf den Straßen der Freiheit? Frauen in Iran

 

Filmvortrag mit Lesung aus der Erzählung "Immer mit Zucker" (erschienen im Bübül Verlag Berlin 2018)

Auf der Straße der Freiheit? Frauen im Iran

Dienstag, 17. März 2020, 19 – 20.30 Uhr

Wie bewegen sich Frauen in einem Land, in dem die Lebensbedingungen hochkompliziert sind? In dem Arbeits- verbot, Zensur und Gefängnis drohen? Warum entscheiden sich Frauen dennoch, sich für Ideen der Freiheit einzu- setzen? Wie ist zugleich die reale Situation von Frauen

und wieso berühren uns diese Fragen so unmittelbar auch in Mitteleuropa? Mit einem Mix aus Lesung, Film und Gespräch werden diese Fragen in der Veranstaltung näher beleuchtet.

Der Abend beginnt mit einer deutsch / persischen
Lesung aus der Erzählung „Immer mit Zucker“ von
Pajand Soleymani. In dieser Erzählung entwirft die ira- nische Schriftstellerin und Theaterfrau Pajand Soleymani eine moderne Parabel, in der sie hinterfragt, was geistige Freiheit heute eigentlich sein kann und ob es möglich ist, eine Orientierung in der Kunst zu finden. Der Filmemacher Mohsen Azizi berichtet von iranischen Frauen die auf die Straße gehen, für Gleichberechtigung kämpfen und einen hohen Preis dafür bezahlen und zeigt einen Ausschnitt aus seinem Dokumentarfilm „Die Frauen der Enghelab Straße“ von 2019. Im Anschluss sind alle herzlich dazu eingeladen, ihre Gedanken und Meinungen in einer Diskussion einfließen zu lassen.

Moderation:

Dr. Ingrid Löwer, Kulturvermittlerin

Sprechen werden:

/ Nuschin Mameghanian-Prenzlow, Iranistin, Kulturvermittlerin und Übersetzerin

/ Tanja Langer, Schriftstellerin und Verlegerin / Mohsen Azizi, Filmemacher

Eintritt: 4,- €, erm. 3,- €