Lesung beim globale - Literaturfestival

Datum
Ort Buchhandlung Leuwer, Am Wall 171, Bremen

Im Rahmen des Festivals globale - für grenzüberschreitende Literatur

stellt Tanja Langer ihren Roman vor, unter dem Aspekt der Grenzüberschreitungen: Wie verlief zwischen 1945 und 1949/50 in der Zeit der britischen Besatzung eigentlich die Kommunikation zwischen Besatzern und Besetzten, Gefüchteten und "Einheimischen"? Wie sah das Verhältnis zwischen den englischen Filmen, die Ida, die kleine Großmutter im britischen Kino erlbte udn vorführte, und ihrer eigenen Realität aus? Wie sind überhaupt die Grenzen zwischen Erinnerung und Erfindung in einem Roman, der dies ausdrücklich benennt? Und in dem die Erzählerin Linda hauptberuflich Romane aus dem Persischen übersetzt? Was hat Lüneburg mit den Geschichten aus 1001 Nacht zu tun?

Die Grenzüberschreitungen in diesem Roman, so könnte man meinen, sind geradezu Programm.

Moderation: Elisabeth Arend

 

 

 

Tanja Langer war schon einmal zu Gast bei der globalen, 2017, zusammen mit David Majed und ihrem gemeinsamen Roman "Der Himmel ist ein Taschenspieler" über Afghanistan: http://tanjalanger.de/werke/der-himmel-ist-ein-taschenspieler/