Zuflucht im Schönen No. 92: Literarische Zeitreise in die Bukowina

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Eine Zeitreise nach Czernowitz ... 

darf ich in den nächsten Wochen unternehmen ... und nehme euch ein bisschen mit.

Die Zeiten wandeln sich, und keiner fragt, ob wir in die Welt kommen wollten, wir sind nun aber mal da. Mit einem Warum und Wieso schlugen Künstler*innen sich immer schon herum, doch für manche verbanden sie sich besonders dringlich mit der Frage, wieviel Grausamkeit die Welt auszuhalten hat - bei Dichter*innen, die den Holocaust überlebt hatten und trotzdem Gedichte schrieben. Einige von ihnen kamen aus Czernowitz in der Bukowina, einer alten Kulturlandschaft in Osteuropa, einer Stadt, in der die Menschen es gewohnt waren, sich in sechs Sprachen zu verständigen und es mehr Buchhandlungen als Bäckereien gab und die Hühner Hölderlinverse in den Boden kratzten. Mit ihnen darf ich mich in den nächsten Wochen befassen, darunter Paul Celan, Selma Merbaum-Eisinger, Immanuel Weißglas,etc., aber auch Nelly Sachs beziehe ich mit ein, auch wenn sie in Berlin geboren wurde.

Z.B. Selma Merbaum--Eisinger (schrieb sich früher Selma Meerbaum-Eisinger), über die ich mein erstes Theaterstück in der freien Wildbahn in Berlin machte, 1992, im "Modernen Theater Berlin", in Schöneberg. Die Zeichung für das Programmheft, das man oben sieht, hat die Comic- und Grafikkünstlerin Anke Feuchtenberger damals gemacht.

Hier ein Foto von ihr, mit ihrer Freundin.